DEX 210 Karosserie Übersicht

Für den DEX210 gibt es mittlerweile 4 Karosserien, wobei gesagt sei, dass unter der Originalkarosserie der wenigste Platz ist.

Team Durango DEX210 Standart Karosserie

Dex210
Quelle: Team Durango

Pro-Line Racing Bulldog Body
Bulldog
Quelle: redrc.net
-mehr Druck auf der Vorderachse
-mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten durch Kanäle auf dem Dach
-aerodynamisch effizienter
-mehr Fahrstabilität

JConcepts Finnisher Body

Quelle: redrc.net
-geeigneter bei großen Sprüngen
-seitlich enger am Chassis
-geeignet für Kurven mit wenig Grip
-6.5″ wide Hi-Clearance Spoiler
Pulse RC Body
Pulse Ruddog
Quelle: PulseRC (by Ruddog)

-höhere Seitenkästen (bessere Kühlung)
-mehr Platz für Regler,Lüfter,Kabel..
-optimierte Funktionalität im Ggs. zur Standart Karosserie

Auffällig ist, dass außer bei der Pulse RC Karosserie nicht angegeben ist, welche Motorkonfigurationen passen.

Dies dient nur der übersichtlichen Zusammenfassung, die Inhalte werden nicht zweckentfremdet und der Artikel soll keine Uhrheberrechte verletzen.

Bremssattel lackieren

Hier möchten wir euch zeigen, wie man seine PKW Bremssättel lackiert, um optisch noch etwas aus seinem Gefährt rauszuholen!

Losi micro rally.

Losi Micro Rally
Was wird benötigt?

  • Dremel mit Drahtbürstenaufsatz
  • optional Drahtbürste/Stahlwolle
  • Foliatec Bremssattellack
  • mehrere Pinsel
  • Radkreuz/Schlagschrauber
  • Wagenheber
  • Unterlage
  • Mischgefäß

 

1. Schritt:  Was gibt es zu beachten?

Am Auto gibt es extra Stellen unter dem Chassis, an denen ein Wagenheber anlegen kann.Diese sind meist gekennzeichnet durch eine kleine Verstärkung oder sogar ein Stück Polster. Wenn die Handbremse angezogen und der Gang eingelegt ist, wird der Wagenheber an dieser Stelle hochgepumpt, jedoch sollte man schauen, dass der Wagenheber gegen ein Wegrollen gesichert ist! Nun den Wagen so hoch pumpen, dass der gewünschte Reifen ca.  5cm über dem Boden ist.

Bremssättel.

 
2.Schritt: Ran an den Bremssattel!

Nun die Radschrauben (in meinem Fall 5 Kegelbund Nuts) lösen und den Reifen samt Felge erstmal zur Seite legen. Jetzt liegt der Bremssattel frei, den wir nach gewisser Vorbereitung in der gewünschten Farbe lackieren wollen (hier Foliatec Powergreen).
Bremssattel Civic

3. Schritt: Lackiervorbereitung

Nun sind Bremssättel bei Wagen mit 40.000 km oder mehr oft mit Bremsstaub und Flugrost überzogen, den wir erst wegbekommen müssen um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Hier sollte man den Bremssattel einmal kräftig mit Bremsenreiniger einsprühen und mit einem alten Tuch säubern. Danach mit einem Multitool z.B. Dremel(sehr vorsichtig!!!) und dem Drahtbürstenaufsatz sauber schleifen.  Anschließend noch einmal mit Bremsenreiniger drüber und das ganze trocknen lassen. Alternativ geht auch eine Drahtbürste und etwas Schweißarbeit ;)
Zur Erleichterung können ein Paar stellen natürlich abgeklebt werden.

4.Schritt Geduld zahlt sich aus 

Bei Foliatec ist der Lack und der Härter in getrennten Dosen und muss erst vermischt werden.Hierzu am besten ein neues Gefäß nehmen, denn einmal gemischt wird der Lack nach 24h hart, egal ob auf dem Bremssattel oder nicht :D . Drei dünne Schichten sehen wesentlich besser aus im Ergebnis, als eine Dicke! Der Grund dafür ist die schnelle Nasenbildung, da sich die Gravitation ihre Kraft leider nicht nehmen lässt.  Zischen den Schichten sollten 10-15min liegen!  Ein Fön kann hier übrigens die Trocknung etwas erleichtern! Falls lack an der Bremse oder irgendwo ist, wo er nicht sein sollte hilft etwas Stahlwolle. Falls er noch frisch ist, reicht natürlich ein Tuch.

1.Schicht

Bremssättel.

2.Schicht
2.Schicht Powergreen
5.Schritt Montage 

Rad montieren, dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer dass man diese später nochmnal “nachziehen” sollte, da sich wegen Schlaglöchern, Vibrationen und Fliehkräften diese evtl. wieder etwas lockern.

Ergebnis:
Civic Bremssattel finish

 

 

 

Minimobilwelt Offroad Cup 02.03.12

Am 2.03.2012 ging es zum Minimobilwelt Offroad Cup in die 17,5t Klasse, um sich mal ein Bild vom Dex210 zu machen, bevor es in die schnelleren Klassen geht.

FuSi-Racing luenen

Vorwort:
Die RC Piloten und dazugehörige wirken alle wie eine große Familie, das Klima dort ist sehr angenehm. Man merkt deutlich, dass es um den Spaß am Hobby geht und nicht irgendwelche Materiellen Sachen, wie Pokale o.Ä. Tische sind dort immer ausreichend vorhanden und die Stromversorgung ist auch super. Essen und Trinken gibt es ebenfalls, da die Halle eine kleine Küche besitzt , sodass Speisen bestellt werden können. Im Gegensatz zu vielen anderen Rennen finde ich es spitze,dass die Rennen Freitag Abends (18:30) anfangen und nicht Sonntagmorgens um 8, da man bei längeren Anfahrten sonst doch sehr früh auf der Matte stehen muss ;) . Zudem sind alle Strecken mit nutzbar!

Der Cup
Gefahren wurde in 4 Klassen, Buggy 2wd,Buggy 4wd, Shortcourse und 17,5t Hobby.
Wobei die Buggyklassen zusammengelegt und später getrennt gewertet wurden. Wie gewohnt gab es Streckenhelfer an kritischen Stellen und die Läufe wurden mit einem Zeitnahmesystem gemessen. Ein lauf war nach 7min Fahrzeit beendet und es zwischen den Läufen haben wir uns mit den anderen Strecken in der Halle vergnügt, da diese während eines Rennenskostenlos nutzbar sind!Losi in Luenen
Der Umgang war sehr menschlich , sodass alle auf ihre Kosten kamen. Ein Beispiel ist die Shortcourse Klasse bei denen ab 12 Jahren alle Alterklassen vertreten waren.

 

Meine Fahrten
Gefahren wurde mit 17.5t Vector x12 und SPX Zero, in Kombination mit Schumacher Minipin hinten und Stagger Reifen vorne. Meine Übersetzung war 7:1, dies geht im Dex gut mit dem Schumacher HZ, dazu hier mehr.
Die Geschwindigkeit ist in der Halle voll und ganz ausreichend, da ich trotz 17,5t Motor bessere Zeiten erreichte (15,2 Bestzeit) als viele in der Open 2wd Klasse!!
Dazu muss man sagen, dass ich wesentlich mehr Ruhe auf der Strecke hatte und so eine bessere Linie nehmen konnte, als bei den schnellen Buggies, aber dennoch ist dies bemerkenswert. Für den Anfang ist die Klasse super, da man keine größeren Karambolage ,durch viele schnelle Autos hinter einem, verursachen kann.
Schwierig ist bei einem 17.5t Motor lediglich der große Sprung, da dieser mit viel Gewicht nach ein paar Runden nicht mehr zu schaffen ist. Deswegen habe ich 4600er LRP Hyper Packs genommen, diese sind 200g leichter und so gelingt der Sprung immer mit optimaler Landung und ein zuweit Springen ist mit dieser Kombination nicht möglich!
In starken Kurven half ein leichtes Abbremsen, sodass mein Heck kurz um die Kurve rutschte, während vorne Druck auf der Lenkung ist und die Vorderreifen noch eng am Kurvenscheitellpunkt waren. Das Setup von mir war ein leichtverändertes Jörn Neumann Setup. Leider setze der Buggy öfter auf, dennoch fällt mir auf das viele hinten weiches Öl ( 300-400cps) benutzen. Dort fehlt mir noch etwas Erfahrung, ob das normal sein soll, damit die Fahreigenschaften im gesamten besser werden , oder ob ich dort noch etwas ändern muss :)
Es gab in der Einsteigerklasse leider nur 4 Kontrahenten, bei denen es öfters Ausfälle gab, sodass ich im 1. Finallauf nach 4min alleine auf der Strecke war xD. In beiden Vorläufen belegte ich den 1. Platz und in den nachkommenden 3 Finalläufen ebenfalls. Mir ging es dennoch nicht um die Platzierung, sondern um die Geschwindigkeit. Als “Buggyneuling” möchte ich mir noch keinen 6,5t Motor in der Halle zulegen und meinen Dex anschließend auf der Strecke wieder zusammensuchen müssen. Denn mit einem Dex gegen einen Ansmann SC und S10 Twister zu gewinnen, ist wohl eher keine Kunst .
Anschließend kommt demnächst noch ein gemischtes Video von diesem Tag!

See you on the track ;)

Zweiter Ausritt mit dem Biest!

Der zweite Ausritt!

Am Donnerstag war es wieder so weit, ich fuhr mit Begleitung zur MiniMobilWelt Lünen,da ich mich für den 26.2. zur LRP Offroad Challenge eingeschrieben hatte.
Dex210 FuSi Racing
 

Dort sind die LRP Vtec Reifen vorgeschrieben, sodass ich mit meinem 13,5t Motor und den vorgeschriebenen Reifen auf die Piste bin.
Reifen VTEC
Quelle:www.rc-news.de

Wie ich bereits geschrieben habe, ist meine Erfahrung mit dem Buggy sehr gering, dennoch war ich der Meinung,
dass ich schon auf einem Challenge Rennen teilnehmen kann, da sich mit der Bereifung vom ersten Rollout (Stagger, Minipin) der DEX210
so exakt lenken lies, wie lange kein anderes meiner Fahrzeuge. (Servo Futaba S9551)

Auf den Fahrersteig und los ginges, doch zu meiner großen Enttäuschung schwamm
der Dex über die Strecke und untersteuerte am Kurveneingang,
sodassdie Radien riesig wurden und da war alles außer “Kurveninnenseite” die zu fahrene Linie. :S
Nach der Kurve ging es ab auf die Gerade und beim rausbeschleunigen kam gerne mal das Heck rum, sodass ich es selten schaffte, die Gerade komplett zu nutzen!
Im Gegensatz zu den anderen RC Buggy Piloten , welche mit Moosis oder den oben genannten Schumacherreifen fuhren,sah ich sehr alt aus.

” Die brauchen bestimmt nur ein paar Akkus, dann gehn die genauso gut”

dachte ich und ging positiv an die Sache ran.
Als dann nach 3 Akkus die Sache sich nicht verbesserte, außer dass die Hinterreifen etwas griffiger wurden haben wir den Sturz der Vorderreifen um 1° verstärkt, sodass vorne 2° und hinten 0 aktuelles Setup waren. Anschließend gab es vorne noch 550er Öl und etwas weichere Federn, da ich dachte, dass man die Lenkung so etwas verstärken kann und wären wir dazu gekommen, hatte ich vorne den Caster etwas aggresiver eingestellt, doch nach ein paar Runden schlug ich leider in die Bande, als ich von der Geraden in die Kurve kam, da ich das Untersteuern unterschätzte .
Fazit war eine gebrochene Ackermann-Platte und wie man das ja kennt hat man immer die Ersatzteile dabei, welche man nicht braucht :D .

Bei Team Durango ist die Platte glücklicherweise momentan lieferbar, dennoch viel die Challenge aus.

Ich habe auch gemerkt, dass ich erst in Anfängerklassen mit 17,5t Motor starten werde, um den Dex richtig kennenzulernen(und weil die Reifen dort freigestellt sind ;) ) NRW OffroadCup und MiniMobilWeltCup sind da genau richtig!